«Meine Motivation? Ich finde es einfach eine coole Sache!»
Peter Berweger am Start seiner Heimetappe. Der Walchwiler führt mit 75'000 Höhenmetern die Rangliste an.
In Sachen Höhenmeter ist Peter Berweger auf der diesjährigen Zugerberg Finanz Trophy das Mass aller Dinge. Mit 75'000 Höhenmetern führt er die Rangliste an. Was den Walchwiler antreibt, hat er am Start seiner Heimetappe erzählt.
An jenem Donnerstag waren es fünf Fahrten auf den Walchwilerberg und somit 2450 Höhenmeter, die sich Peter Berweger gutschreiben lassen konnte. Für die grosse Mehrheit der Trophy-Teilnehmenden schon eine grosse Leistung. Bei Peter jedoch würde man schon fast von «nur» fünf Fahrten sprechen. Die vorherige Etappe am Chnollen hat er des Öfteren 10 bis 16 Mal absolviert. Ende Juni waren es einmal gar 21 Fahrten am Stück – mit 4424 Höhenmetern entspricht das einem halben «Everesting», also der halben Höhe des Mount Everest. Peter nannte es das «Chnollen Festival».
Einen Monat später war der ganze Mount Everest fällig: 18 Mal hat der passionierte Sportler die 5,2 Kilometer lange Strecke auf den Walchwilerberg mit ihren 490 Höhenmetern zurückgelegt. Der Start erfolgte um 2.40 Uhr in der Nacht. «Dieses ‹Everesting› war schon lange auf meiner Bucketlist, dieses Jahr wollte ich es packen», erzählt Peter. «Ich stecke aktuell zwischen zwei Jobs und kann deshalb intensiv meinen Hobbys frönen.» Am Abend vorher habe er sich ein Verpflegungsdepot eingerichtet. «Nach sechs Fahrten habe ich zu Hause mit Röschti und Spiegeleiern ausgiebig gefrühstückt. Dann folgten sieben Fahrten bis zum Mittagessen und danach nochmals fünf.» 200 Kilometer in dreizehneinhalb Stunden Nettofahrzeit!
Werden es 100'000 Höhenmeter?
Sport gehört seit jeher zu Peter Bewegers Leben, wobei er Langlauf als Hauptsportart im Winter bezeichnet, Laufen das ganze Jahr, und wenn die Zeit reicht, Alpinsport. «Früher waren der Zürich Marathon im April, ein Berg- oder Ultramarathon wie der ehemalige Swissalpine in Davos und der Jungfraumarathon im September mein Standardprogramm.» Die Trophy kennengelernt hat Peter durch seinen früheren Arbeitgeber Partners Group. Dort motivierte er 2023 zusammen mit Jérôme Lamy seine Kolleginnen und Kollegen zur Teilnahme an der Firmenwertung. Letztes Jahr nahm er einige Strecken in Angriff, und dieses Jahr liebäugelt er mit der 100'000er-Marke. «Es wird allerdings schwer. Ich bin noch einige Wochen abwesend und müsste bei der Etappe im Schmittli Vollgas geben, da die Schlussetappe auf den Raten im Verhältnis zur Streckenlänge mit vergleichsweise wenigen Höhenmetern zu Buche schlägt. Wir werden sehen … Abgerechnet wird am 2. Oktober 2026. Ich finde die Trophy einfach eine coole Sache, darum bin ich schon sehr motiviert.»