OL statt Sommerpause
Als Mitarbeiter eines langjährigen Trophy-Sponsors hat Andreas Landolt den OL auf der neuen Etappe in Niederwil getestet – und für gut befunden.
Zum ersten Mal gibt es bei uns keine Sommerpause. Stattdessen warten zwei neue Etappen auf euch. Der Chamer Andreas Landolt hat eine davon getestet.
An einem gewitterigen Abend nimmt Andreas Landolt die neue Etappe in Niederwil in Angriff. Andreas hat bei der Druckerei Heller soeben seine Lehre als Polygraf abgeschlossen und darum wieder etwas mehr Zeit für Sport. Und Heller Druck gehört zu unseren langjährigen Trophy-Partnern und sponsert genau diese Etappe. Darum ist Andreas heute hier. Er liess sich sogar davon überzeugen, die OL-Strecke zu laufen, und nimmt eine entsprechende Karte aus der Box am Start. Schliesslich können die üblichen Runden kurz, mittel, lang noch bis am 3. Oktober absolviert werden. Das Zeitfenster für den OL ist auf vier Wochen beschränkt und dauert noch bis am 9. August 2026.
Marathon als Fernziel
Einen OL ist Andreas seit der Primarschule nicht mehr gelaufen, dafür ist er sonst ganz sportlich unterwegs: «Fussball und Unihockey waren bis vor Kurzem meine Hauptsportarten. Heute ist es eher wieder Joggen und Rennvelo.» Schnell war Andreas schon mal, denn als Kind war die Leichtathletik sein Ding. «Ich habe am UBS Kids Cup mitgemacht und war sogar mal zweitschnellster Zuger», erzählt er mit einem Schmunzeln. Seine Mutter sei ebenfalls eine erfolgreiche Läuferin gewesen; ihre Begeisterung hatte ihn angesteckt. «Meine bisher längste Strecke waren aber nur zwölf Kilometer. Nach dem heutigen Lauf würde ich gern mal in einem Training einen Halbmarathon laufen. Und irgendwann ein Marathon, das wäre schon cool.» Auch der OL scheint ihm Spass zu bereiten – und schummeln kommt nicht in Frage: Jeder Posten wird angelaufen, auch wenn es bedeutet, für einen übersehenen Posten nochmals zurückzulaufen.
Hauptsache Spass
Vor dem nächsten Regen sind Andreas und die Schreibende zurück beim Schützenhaus. Beim Blick auf die Uhr stellt er fest: «Da gibt es noch Potenzial.» Gemäss der OL-Karte, die der Zuger OL Verein jeweils für die Trophy vorbereitet, ist die Strecke rund fünf Kilometer lang. Heute waren es fast zwei mehr * … Für Andreas kein Problem, Hauptsache, die Runde hat Spass gemacht, denn darum geht es bei jeder einzelnen Trophy-Teilnahme.
* Die Streckenlänge auf der Karte zeigt die Luftlinie, die so gar nicht gelaufen werden darf, da man beim Trophy-OL auf den Wegen bleiben muss. Da auf dem hier beschriebenen Lauf aber offensichtliche Umwege gelaufen wurden, gibt es hier tatsächlich noch viel Potenzial ;-)