Seit 13 Jahren Fan der Zuger-Trophy
Foto: Adrian Krahn geniesst die Runde auf der Winter-Challenge.
Nach nur einer Woche zählen die Organisatoren auf der Winter-Challenge bereits 250 Starts. Auch Adrian Krahn war am Wochenende unterwegs. Er ist ein grosser Fan der Trophy und läuft seit 2007 regelmässig alle Etappen.
Die Statistik zeigt, die Winter-Challenge ist nach einer Woche bereits auf Rekordkurs. Bei der Premiere 2017 wurden knapp 400 Zeiten gestoppt, 2018 waren es 330 und letztes Jahr 384. Jetzt sind es nach nur einer Woche bereits 250 Zeiten. Eine erfolgsversprechende Bilanz.
Seit Jahren dabei
Auch Adrian Krahn ist bereits zweimal gestartet. Der in Cham wohnhafte Basler ist seit 13 Jahren auf der Trophy unterwegs. «Ich bin 2005 nach Cham gezogen und lernte durch die Trophy die Gegend kennen.» Damals habe es nur wenige Etappen gegeben. «Die Beschilderung liess teilweise zu wünschen übrig. Bei meiner ersten Teilnahme in Menzingen musste ich die Etappe viermal starten, bis ich sie ohne mich zu verlaufen beenden konnte», blickt Adrian Krahn zurück. Und als die Etappe das erstmals über den Gubel führte, habe es ihn am Berg «komplett verblasen».
Neue Sprint-Liebe
Früher ging es dem 51Jährigen um schnelle Zeiten. Das tut es heute auch noch, aber nicht auf der Zuger Trophy. Hier zählt vor allem die Teilnahme auf allen Etappen über alle Distanzen. «Ich laufe jeweils die kurze, mittlere und lange Runde, die Mountain-Trophy und den OL. Das macht Total 30 Läufe pro Saison.» Nach 10 Marathons, etlichen Halbmarathons und anderen Läufen hat der ehemalige Fussballer letztes Jahr seine Liebe zur Sprint-Disziplin entdeckt. Darauf bereitet er sich in der Laufgruppe Cham unter der Leitung von Trainerin Patricia Morceli vor. Dass nun das erste Saisonhighlight, die Schweizer Meisterschaft am 1. März abgesagt wurde, bedauert Adrian Krahn. «Statt der vorgesehenen Sprints habe ich nun eine gemütliche Challenge-Runde absolviert.» Bei dem frühlingshaften Tag eine angenehme Alternative.